Jaume Plensa, geboren 1955 in Barcelona, Spanien Plensa gehört zu den herausragenden Protagonisten der jüngeren Bildhauergeneration. Er ist ein Fragensteller. Seine Arbeiten sind skulpturale Ideen. Sie fragen nach grundlegenden Erfahrungen des Lebens, und ihre Präsenz hallt nach. Leitmotiv für Plensas Arbeiten ist ein Satz von William Blake: „Ein Gedanke füllt die Unendlichkeit.“ Für den Künstler ist große Dichtung Skulptur und Wortklang, ist Schriftbild als vibrierende Energie bildhauerisches Material. Sein Ziel ist die poetische Verdichtung und gedankliche Durchdringung des Raumes. Diese Vorstellungen sind für ihn als Bildhauer schwierig zu bearbeiten, denn sie müssen ins Stoffliche übertragen werden, obgleich sein Anliegen abstrakt ist. Es geht ihm um das Grundsätzliche der Dinge und er macht das Besondere im Allgemeinen sichtbar, in einfachen, aber tiefen Bildern, die sich nicht sofort auflösen.
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