Max Kaminski - une dramaturgie de la vie

28. November 2003 – 7. Februar 2004

Galerie Scheffel
Ferdinandstr. 19
61348 Bad Homburg

Vernissage und Buchpräsentation: 27.11.2003, 19:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Galerie:       Di - Fr 14-19 Uhr, Sa 11-15

Max Kaminski, geboren 1938 in Königsberg, gehört zu jenen Künstlern, deren Persönlichkeit sich in ihrem Werk deutlich widerspiegelt. Seine Bildwelten kennen keine Hierarchie der Dinge und keine Trennung von Farbe und Raum, von Intellekt und Emotion. In seinen Bildern werden die Dinge leidenschaftlich miteinander verwoben. Der Maler selbst bleibt in ihnen immer gegenwärtig.

Die soeben erschienene Monographie zum Werk von Max Kaminski – die parallel zur Ausstellung vorgestellt wird – ermöglicht zum ersten Mal einen Einblick in das malerische Werk Kaminskis von den Anfängen in den sechziger Jahren bis heute. Sie berücksichtigt die Beschäftigung mit der deutschen informellen Malerei der fünfziger und sechziger Jahre, die in Südamerika entstandenen Landschaften, die Auseinandersetzung mit dem Tod, den Blumen und den Körpern in den siebziger Jahren, die Straßburger Großstadtbilder der achtziger Jahre, den Expressionismus der frühen neunziger Jahre, die in Mexiko entstandenen Burlesken und schließlich die Zeichnungen, die sein Werk vervollständigen. Vorgestellt wird ein einzigartiges malerisches und zeichnerisches Œvre.
„Für mich“, schrieb Karl Ruhrberg, „gehört Max Kaminski (...) zu den besten Künstlern seiner Generation in der Bundesrepublik.“

Kaminskis Affinität zum Gegenständlichen bleibt bei gleichzeitiger Auflösung der Formen durchgehend bestehen. Durch die malerische, farbliche und räumliche Verdichtung erwirkt Kaminski eine oft theatralisch anmutende Interaktion zwischen den Elementen eines Bildes. Der Bildraum gewinnt so an suggestiver Tiefe, die das jeweilige Geheimnis zu umklammern scheint.

Vor dem Hintergrund des Hölderlin-Jahres hat das Sinclairhaus in Bad Homburg Max Kaminski bereits im Juli eine umfangreiche  Ausstellung aus der Sammlung der ALTANA AG gewidmet. Die Ausstellung mit dem Titel „Seele der Welt. Max Kaminski – Friedrich Hölderlin“ dokumentierte Kaminskis leidenschaftliche malerische Auseinandersetzung mit dem griechischen Philosophen der Spätantike, Empedokles, welcher, vergeblich um die Gunst der Götter ringend, sich dem Ätna opferte.

Wir freuen uns besonders darüber, Ihnen parallel zur Ausstellung der Arbeiten von Max Kaminski in den Räumen unserer Galerie, in diesem Jahr auch die seinem Œvre entsprechende Monographie präsentieren zu können.

Zur Ausstellungseröffnung wird Fabrice Hergott, Direktor der Musées de Strasbourg, in das Werk einführen. Der Künstler ist anwesend.

Zum Buch: ‚Max Kaminski‘, Hrsg. Fabrice Hergott, 248 Seiten mit 154 farbigen Abb., Format 24,5 x 31,5 cm; Leinen mit Schutzumschlag, Wienand Verlag

Bestellungen über die Galerie Scheffel per Fax / Subskriptionspreis bis 31.12.2003: EUR 34.- zzgl. Versand; ab 1.1.2004: EUR 44.- zzgl. Versand

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