David Nash

Ausgewählte Werke

Ausstellungen

David Nash in den Jakobshallen

Galerie Scheffel - Jakobshallen
14. Sept. 2018 – 25. Mai 2019

David Nash: Erst der Baum, dann die Form

Museum Lothar Fischer, Neumarkt i.d.OPf.
2018

David Nash: Kunstprojekt Krauthügel 2017

Krauthügel, Salzburg
Veranstalter: Salzburg Foundation
2017

David Nash: Projekt Kunst und Kirche 2017

Kollegienkirche, Salzburg
Veranstalter: Salzburg Foundation
4. Juni 2017 – 2. Juli 2017

Blickachsen 10

David Nash: Bad Homburg
Veranstalter: Stiftung Blickachsen gGmbH
31. Mai – 4. Okt. 2015

David Nash: Columns, Comets, and Cork – New Sculptures and Drawings

Galerie Scheffel – Ferdinandstraße
26. April – 5. Juli 2014

David Nash: From Kew Gardens to Meijer Gardens

Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park
Grand Rapids, MI, USA
23. Mai – 17. August 2014

Blickachsen 8

David Nash: Kunsthalle Darmstadt
Veranstalter: Galerie Scheffel
22. Mai – 3. Oktober 2011

Blickachsen 8

David Nash: Stadtkirche Darmstadt
Veranstalter: Galerie Scheffel
22. Mai – 3. Oktober 2011

Blickachsen 7

David Nash: Bad Homburg
Veranstalter: Galerie Scheffel
17. Mai – 4. Oktober 2009

David Nash: Retrospektive

Kunsthalle Mannheim
31. Januar – 19. April 2009

David Nash: Naturformen

ALTANA Kulturstiftung im Sinclair-Haus
Bad Homburg v.d.Höhe
29. August – 26. Oktober 2008

David Nash: Retrospektive

Kunsthalle Emden
12. April – 22. Juni 2008

David Nash: Trunks Thicken, Branches Lengthen, Roots Deepen

Doppelausstellung:
Galerie Scheffel – Ferdinandstraße /
Kulturzentrum Englische Kirche
12. Mai – 11. Juni 2006

David Nash: Die Rückkehr der Kunst in die Natur

Galerie Scheffel – Ferdinandstraße
9. Sept. – 7. Juli 2003

Blickachsen 3

David Nash: Bad Homburg
Veranstalter: Galerie Scheffel
13. Mai – 1. Oktober 2001

Blickachsen 2

David Nash: Bad Homburg
Veranstalter: Galerie Scheffel
30. Mai – 31. Oktober 1999

Biografie

David Nash

Für David Nash ist der Dialog mit der Natur stets Ausgangspunkt der Formgebung. Er arbeitet vorrangig mit Holz und auch seine Bronze- und Eisengüsse entwickelt er aus der Arbeit mit dem Holz. Dabei verwendet er stets abgestorbene oder ohnehin gefällte Bäume. Er geht von ihrer jeweiligen Beschaffenheit aus, berücksichtigt ihre Struktur, ihr Alter und ihre Farbe, ihre Formbarkeit, ihre Widerständigkeit oder Verletzlichkeit. Mit der Kettensäge oder mit einfachen Werkzeugen arbeitet er den Hölzern ihnen innewohnende Formen heraus und bezieht die anhaltende Metamorphose des natürlichen Materials in sein Werk mit ein. Aus den massiven Baumstämmen befreit Nash nicht nur die geometrischen Basisformen Kubus, Kugel und Pyramide, sondern auch Archetypen wie Boot, Thron und Kreuz sowie Naturformen wie Ei, Spirale und Samenkorn. Durch das Einschneiden serieller Strukturen fächert er einen massiven Holzblock wie eine Ziehharmonika auf oder verwandelt schwere Baumstämme in filigran wirkende, sich in Spiralen drehende, geschuppt oder zusammengerollt erscheinende Säulen oder Ei-Formen. Bekannt wurde David Nash vor allem auch für seine Holzarbeiten mit ganz oder teilweise karbonisierter Oberfläche. Auch in diesen Werken wird das Prinzip der Metamorphose auf die Kunst übertragen: Nash führt durch das Verkohlen den Übergang des Materials vom organischen in den mineralischen Zustand herbei. Die angekohlte Form wirkt verdichtet, das Augenmerk wird vom Material auf die Gestalt gelenkt.

Als einer der wichtigsten britischen Gegenwartsbildhauer wurde David Nash 1999 zum Mitglied der Royal Academy of Arts in London ernannt. Eine große Retrospektive seines Werks wurde 2010/2011 vom Yorkshire Sculpture Park ausgerichtet. Nash, dessen Arbeiten in zahlreichen Museen der Welt stehen, lebt und arbeitet seit 1967 in Nord-Wales, wo einerseits seine charakteristischen Einzelskulpturen, aber auch Naturinstallationen und Landschaftsprojekte entstehen. In diesen sich über die Jahre verändernden Arbeiten setzt der Künstler einen Prozess in Gang, der von der Natur bestimmt und vollendet wird, so dass der künstlerische Gestaltungwille und die elementaren Kräfte der Natur zusammenwirken. David Nash war bereits mehrfach bei der Skulpturenbiennale „Blickachsen“ vertreten.